Die Baumpaste nach Maria Thun

Was ist die Baumpaste nach Maria Thun?

Die Düngung der Bäume findet nicht wie bei den krautigen Pflanzen über den Bodenhumus statt, sondern über die Rinde. Unter der Rinde befindet sich das Kambium, dorthin treibt das Fruchtholz seine Senker und holt damit die Nährstoffe und Nährkräfte für die Fruchtbildung.

Um das Kambium über die Rinde zu kräftigen, hat Maria Thun die Baumpaste entwickelt.

Wie wirkt die Baumpaste nach Maria Thun?

 

Nach dreimaliger Anwendung wird die Rinde total erneuert und auch bei der Kambiumbildung erreicht man eine Verjüngung. Im Wurzelbereich sorgt man mit reifem Kompost für die Entwicklung der Bodenorganismen, aber nicht mit starken Düngergaben. Dies gilt nicht nur für Waldbäume, sondern besonders für Obstbäume und Sträucher. 

Wie wird die Baumpaste nach Maria Thun angewendet?

Wir können die Baumpaste mit Regenwasser, Molke, oder Schachtelhalmpräparat so stark verdünnen, dass sie leicht mit einem Pinsel oder einem Quast streichbar ist.

Die Rinde wird zunächst abgebürstet. Anschließend wird die Baumpaste mit einem Pinsel wie Leimfarbe auf den ganzen Stamm gestrichen. Die dünneren Äste kann man auch mit Baumpaste bespritzen. Dazu wird sie soweit mit Wasser verdünnt und gut gefiltert, das sie spritzfähig ist.

 

Wie wird die Baumpaste nach Maria Thun gelagert?

Die Baumpaste sollte in ein Steingutgefäß umgefüllt werden und an einem dunklen, kühlen Ort gelagert werden. Es ist in Ordnung, wenn sie oben etwas Schimmel ansetzt. Den kann man vor der nächsten Verwendung grob abschöpfen und die Baumpaste mit ausreichend dynamisiertem Ackerschachtelhalm-Präparat verdünnen.

 

Für die kalten Wintertage empfiehlt es sich auch dynamisiertes Baldrianpräparat beizumischen.