Schließt ein Unkraut-Vlies die kosmischen Kräfte auf die Bodenanktivität aus?

Der Vorteil eines solchen Vlieses ist die Unterdrückung des Unterwuchses und die Erhaltung der Bodenfeuchtigkeit und ich störe/beschädige nicht die Beerensträucher-typische oberflächliche Bewurzelung beim Bearbeiten mit der Hacke.

 

Aus Sicht der biodynamischen Wirtschaftsweise kann aber nicht zur Anwendung eines solchen Vlies geraten werden. Die meisten Vliese dieser Art sind aus Plastik gefertigt. Die Verwendung dieses Materials wird in der Biodynamik kritisch gesehen. Normalerweise versucht man die Verwendung von Plastik zu minimieren, weil man davon ausgeht, dass es die geistigen und kosmischen Kräfte in Atmosphäre und Boden stört. So werden die Präparate beispielsweise nicht in Gefäßen aus Plastik gelagert und auch nie in solchen gerührt.

Es stellt sich außerdem die Frage, wie die Hornmistspritzungen durchgeführt werden. Es wird als sehr wichtig angesehen, dass das Präparat direkt auf den Boden ausgebracht wird.
 

Das Argument gegen das Hacken ist gut nachvollziehbar. Eine andere Methode, Unkraut zu unterdrücken, ist z.B. das Mulchen. Hier wird Pflanzenmaterial (z. B. Stroh, Heu, gemähtes Gras, gemähte Gründungung oder Holzhäcksel) auf den Boden ausgebracht. Eine etwa zehn Zentimeter dicke Schicht ist gut in der Lage, das Unkraut zu unterdrücken, vermindert die Verdunstung und hält den Boden so feucht. Gleichzeitig dient das Material dem Humusaufbau, da es nach und nach verrottet.


Weitere Informationen zur Anwendung finden Sie unter Wissen.
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