Das ist zu tun im Dezember!

Kurz und knackig hier die Erinnerungen, was auf den Betrieben jetzt zu tun ist.

Baldrian als Frostschutz

Das Wachstum der Pflanzen steht in den kalten Wintermonaten still. Daher bedarf es auch keiner Anwendung der Spritzpräparate. Einzige Ausnahme ist das Baldrianpräparat, das als eine Art Frostschutz eingesetzt werden kann.

Das Baldrianpräparat gehört eigentlich zu den Kompostpräparaten. Wird es einzeln angewendet entwickelt es eine wärmende Wirkung, die wir zum Schutz der Pflanzen nutzen. Zur Anwendung wird bei größeren Temperaturschwankungen geraten. Besonders betroffen ist davon Gemüse, das im Winter auf dem Feld bleibt und erst nach und nach geerntet wird. Außerdem Wein und Obst bei Spätfrösten im Frühjahr. Diese können auch für Sommerungen auf dem Acker gefährlich werden. 

Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass die Anwendung des Baldrianpräparats die Kältetoleranz der Pflanzen um etwa zwei bis drei Grad erhöht.

Wistinghausen empfiehlt uns eine vorbeugende Anwendung am Abend vor einer erwarteten Frostnacht. Auch Masson wendet diese Technik bei blühenden Pflanzen und empfindlichem Gemüse an. Alternativ schlägt er vor, die Pflanzen sehr früh am morgen nach dem Frost zu behandeln. Zu dieser Variante rät auch Maria Thun.

werden 5 bis 10 Milliliter Baldrianpräparat pro Hektar 10 bis 20 Minuten lang in Wasser gerührt und dann fein auf die Pflanzen gespritzt.

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