Kartoffeln lagern

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Im Oktober ist es an der Zeit Kartoffeln zu ernten. Die ausgegrabenen Knollen bleiben zum Abtrocknen für einige Stunden in der Sonne liegen, dann können sie eingelagert werden. Damit sich die Kartoffeln lange halten, müssen sie kühl aber frostfrei und dunkel lagern. Dazu eignet sich zum Beispiel ein dunkler gut belüfteter Kellerraum. Hier können die Kartoffeln in Kisten oder Säcken gelagert werden. Wenn möglich sollte eine Palette untergelegt werden, so dass die Kartoffeln auch von unten belüftet sind. Wichtig ist es, die Kartoffeln nicht direkt neben Äpfeln zu lagern. Äpfel scheiden das Gas Ethylen aus, das die Kartoffeln zum Keimen anregt.

 

Wer keinen geeigneten Keller hat oder den Stauraum anderweitig benötigt kann auch im Garten eine Erdmiete anlegen. Dazu wird eine flache Grube ausgehoben und mit Stroh ausgelegt. Auf dem Stroh werden die Kartoffeln aufgeschichtet. Diese werden zuerst mit Stroh und dann mit Erde abgedeckt. Die Erde sollte gut festgeklopft werden, so dass der Regen hinunterläuft. Damit das Regenwasser nicht in die Kartoffelmiete hineinläuft sollte ringsherum ein Graben gezogen werden. Um die Kartoffeln in der Miete zu belüften, wird oben ein „Schornstein“ aus Stroh gebaut, auf dem keine Erde liegt. Auch an der Unterkante muss an einigen Stellen dass Stroh aus der Erde hinausschauen. Die Luft um die Kartoffeln erwärmt sich und steigt durch den „Schornstein“ nach oben, durch das Stroh an der Unterkante wird neue kalte Luft angesaugt.

 

In einer Erdmiete kann auch anderes Wurzelgemüse gelagert werden.

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