Hannahs Gartentipps im Februar

Es geht wieder los!

Obwohl im Februar noch Winter ist, beginnt doch das Gartenjahr schon wieder. „Endlich!“, wird so manch einer denken. Und manch anderer wird sich fragen: „Wie denn? Es ist doch noch viel zu kalt.“

Wer früh ernten möchte und seine Jungpflanzen selbst zieht, fängt am besten schon im Februar damit an. Salate, die später im Frühbeet wachsen sollen, und der erste Kohlrabi und Lauch sind besonders geeignet, um auf der winterlichen Fensterbank mit dem Wachstum zu beginnen. So kann man schon zum Ostermenü den ersten eigenen Salat servieren.

Um die empfindlichen Jungpflanzen in ihrer Entwicklung optimal zu fördern, sollte die Präparatearbeit nicht zu kurz kommen. Schon zur Saat steht eine Behandlung mit Hornmist an. Dieser unterstützt schon die ersten kleinen Wurzeln in ihrer Entwicklung und hilft den Kontakt zwischen Erde und Pflanze herzustellen.

Kommen dann die ersten Blätter zum Vorschein, ist eine Behandlung mit Hornkiesel zu empfehlen. Wie der Hornmist das Boden-Pflanze-System stärkt, so wirkt sich der Hornkiesel mit seinen lichten Kräften positiv auf die Beziehung zwischen der Pflanze und der sie umgebenden Luft aus.

Werden die Jungpflanzen pikiert, vereinzelt, umgetopft oder ausgepflanzt, ist immer eine Hornmistbehandlung ratsam, die den Pflanzen das Anwurzeln im neuen Untergrund erleichtert.

Die Präparate empfehle ich, auch wenn die Pflanzen noch im Zimmer stehen, draußen zu rühren. So kann man die guten Kräfte der Natur nach drinnen zu den Pflanzen holen. Wer (zu Recht) fürchtet, bei den Behandlungen sein halbes Wohnzimmer mit Präparat zu spritzen, nimmt die Anzuchtschalen einfach kurz mit nach draußen. In fünf Minuten ist noch keine Jungpflanze erfroren.

Kulturen, die besonders anfällig für Pilzkrankheiten sind oder von denen Sie wissen, dass sie in den letzten Jahren in Ihrem Garten häufig mit Pilzen befallen waren, können übrigens schon in der Anzuchtphase mit Ackerschachtelhalm behandelt werden um ihre Abwehrkräfte von Anfang an zu stärken.